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23.07.2019

Akku aufladen – ganz sicher

Sicherheitstipps beim Aufladen von Lithium-Akkus
E-Bike © autofocus67/fotolia.com
E-BikeE-Bike© autofocus67/fotolia.com
 

Der Trend zum E-Bike wächst ungebrochen. Laut österreichischem Sporthandel zählt mittlerweile fast jedes zweite verkaufte Fahrrad zu dieser Kategorie. Doch immer wieder kommt es zu Brandunfällen beim Aufladen der Fahrräder mit Elektromotor-Unterstützung.

Aufgrund des relativ geringen Eigengewichts und einer hohen Energiedichte besteht das Gros der E-Bike-Akkus aus Lithium-Batterien. Diese reagieren jedoch heftig auf starke Wärmezufuhr und mechanische Beschädigungen. Bereits bei kleinsten, unsichtbaren Rissen in den Separatoren der Akkus (Membran zwischen Anode und Kathode) können beim Ladevorgang interne Kurzschlüsse auftreten, die Brände verursachen können. Durch sorgfältige Handhabung und richtige Entsorgung lässt sich das Auftreten von unkontrollierten Kettenreaktionen jedoch weitgehend verhindern

Dabei gilt es Folgendes zu beachten: 

  • Zum Aufladen von E-Bikes ausschließlich das Original-Ladegerät verwenden.
  • Akkus nur in trockenem Zustand bei Raumtemperatur und an brandsicherer Stelle, z. B. Steinboden, aufladen.
  • Das Ladegerät und insbesondere den zu ladenden Akku nicht in der Nähe brennbarer Materialien platzieren und den Raum mit einem Rauchmelder ausstatten.
  • E-Bikes nicht unbeaufsichtigt über Nacht laden.
  • Besonders kritisch ist das Laden von Lithium-Akkus, wenn diese längere Zeit nicht genutzt wurden. Lithium-Akkus können durch Tiefenladung dauerhaft beschädigt werden.
  • Wird das E-Bike auf dem Gepäckträger des Autos transportiert, den Akku vom Fahrrad entfernen.
  • Heruntergefallene und/oder beschädigte Akkus nicht mehr in Betrieb nehmen, sondern fachgerecht entsorgen - beim Händler oder kommunalen Sammelstellen. Mechanische Beschädigungen können zum Brand führen.
  • Lithium-Akkus nicht zerlegen oder modifizieren.
  • Vor der Entsorgung alter Lithium-Akkus die Pole abkleben.

Quelle: Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer

 
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