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Kontakt

Stadt Graz Umweltamt
Schmiedgasse 26/IV
8011 Graz

Tel: +43 316 872-4301
Oekostadt Graz

Urbane Begrünung

Stadtbäume

Ein „Stadtbaum" erfüllt im urbanen Raum eine besondere Funktion und spielt zum Beispiel durch Beschattung und Befeuchtung der Umgebung eine wichtige Rolle für das städtische Mikroklima. Außerdem bietet ein Baum Lebensraum für verschiedene Tier- und Insektenarten und leistet somit auch einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität im urbanen Raum. Die städtischen Bedingungen stellen jedoch besondere Anforderungen an Stadtbäume, da die Auswirkungen durch die Klimaveränderung hier wesentlich stärker sind als im Umland.
Ein Stadtbaum bevorzugt zudem Erdreich, daher muss die Pflanzung bodengebunden erfolgen (Varianten mit Trögen oder Kübeln sind nicht zulässig).

Das Umweltamt bietet ab 12. April 2019 eine neue Förderung an, um Anreize für die Pflanzung von Stadtbäumen zu schaffen und dadurch auch den Grünanteil in Graz zu erhöhen. 
Gleich vorweg: Nicht jeder Baum ist zum Grazer Stadtbaum geschaffen.

  • Gefördert werden nur jene Arten, die in der Liste der geeigneten Bäume (erstellt von der Abteilung für Grünraum und Gewässer) angeführt sind.
  • Wir empfehlen als Qualitätskriterium jedenfalls auf lokal bzw. regional gezüchtete Bäume zurückzugreifen. Dies bietet am ehestens die Garantie dafür, dass die klimatische Standorteignung gegeben ist.

Wer kann ab 12. April einen Antrag stellen? - Alle, die im Stadtgebiet außerhalb des Grüngürtels (siehe Stadtentwicklungskonzept 4.0) auf privaten Flächen einen Baum pflanzen dürfen. FörderwerberInnen für Stadtbaumpflanzungen sind demnach alle natürlichen oder juristischen Personen und Personengesellschaften.

Eine Übersicht zur Förderung finden Sie hier (Info-Folder), zusätzlich haben wir eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen (FAQ) zusammengestellt.

Hier geht's zum Antragsformular wie auch zu allgemeinen Information ein Förderansuchen betreffend.
  

Hinweise zu Standort und Baumgröße/Kronenform:

  • Kalkulieren Sie das Wachstum des Baumes ein und pflanzen Sie großwüchsige Baumarten nicht zu nahe am Haus
  • Bitte verwenden Sie keine Kugelbaumzuchtformen
  • Bäume sollten nicht direkt auf der Grundstücksgrenze gepflanzt werden (beachten Sie Eigentumsrechte, um u.a. Nachbarschaftsstreitigkeiten zu vermeiden)
  • Das Wurzelwerk des Baumes braucht Platz, daher unbedingt den Abstand zu Leitungen (z.B. Abwasser) und zu versiegelten Flächen berücksichtigen
  • Beachten Sie gegebenenfalls das Allergiepotenzial von bestimmten Baumarten
 
Dach- und Fassadenbegrünung

Städte sind von der Klimaveränderung wesentlich stärker betroffen als das Umland. Eine wesentliche Rolle für das städtische Mikroklima spielen die zunehmende Dichte der Verbauung sowie der hohe Versiegelungsgrad. Die Folgen der Klimaänderung in Städten sind weitreichend. Als Beispiel können negative volkswirtschaftliche Auswirkungen, wie der Verlust an Wert- und Standortattraktivität, schlechte Lebensqualität, steigender Energieaufwand und die negativen Folgen für die Gesundheit genannt werden.

Mit Hilfe von Dach- und Fassadenbegrünungen kann das Mikroklima positiv beeinflusst werden. Das Aufheizen von Fassaden und Dächern wird effektiv verringert und durch die Verdunstungsleistung der Pflanzen wird die Luft zusätzlich abgekühlt. Des Weiteren können begrünte Dächer und Fassaden in der Luft vorhandenen Staub binden. Über die Photosynthese wird Sauerstoff produziert und CO2 gebunden. Außerdem trägt eine Dach- und. Fassadenbegrünung durch Ihre niederschlagsspeichernde Wirkung zum passiven Hochwasserschutz bei.  

Vorteile der Dach- und Fassadenbegrünung im Überblick:

  • sommerlicher Hitzeschutz
  • Verbesserung des Mikroklimas und Steigerung des subjektiven Wohlbefinden
  • wärmedämmender Effekt im Winter
  • Schutz der Fassade vor UV-Strahlung, Wind, Hagel, Schlagregen
  • schallabsorbierende Wirkung
  • ansprechendes Erscheinungsbild
  • Lebensraum für Nützlinge in der Stadt
  • Aufwertung der Bausubstanz durch längere Lebensdauer der begrünten Dächer und Fassaden
  • Attraktiveren des öffentlichen Raumes
 
Dachbegrünung
Foto: Dominik Piringer, MSc 
Foto: Dominik Piringer, MScFoto: Dominik Piringer, MSc
 
Bei der Dachbegrünung kann man zwei Arten unterscheiden:
  • Extensive Dachbegrünung
  • Intensive Dachbegrünung

Bei der extensiven Dachbegrünung handelt es sich um die einfachste, kostengünstigste und pflegeleichteste Art der Begrünung. Die besonders naturnahe Bepflanzungsweise kommt ohne Bewässerung und Düngung aus. Ein extensiv begrüntes Dach kann nicht genutzt werden. Bei der extensiven Dachbegrünung kommen Moose, Kräuter, Sedumarten, Horstgräser, Blütenstauden, Polstergräser und Gräser zum Einsatz. Der Bodenaufbau beträgt je nach gewünschten Pflanzen zwischen 8 cm (Moose) und 12 cm Gräser.

Ein intensiv begrüntes Dach kann mit einem ebenerdigen Garten verglichen werden und erfordert dementsprechend einen höheren Pflegeaufwand als ein extensiv begrüntes Dach. Der Garten kann aktiv genutzt werden, zum Beispiel als Dachgarten, Gemüsegarten usw. Die Mindestsubstrathöhe sollte bei einem intensiv begrünten 30 cm nicht unterschreiten. Durch das erhöhte Gewicht kommt es zu einer größeren Anforderung an die Statik.

 
Fassadenbegrünung
Foto: Dominik Piringer, MSc 
Foto: Dominik Piringer, MScFoto: Dominik Piringer, MSc
 

Es werden zwei Arten der Fassadenbegrünung unterschieden:

  • Bodengebundene Begrünung
  • Fassadengebundene Begrünung

Die bodengebundene Begrünung wird im Boden oder in großen Trögen gepflanzt und ermöglicht eine Begrünung in der Wuchshöhe der jeweiligen Kletterpflanzen. Je nach verwendeter Pflanzenart werden Kletterhilfen aus Seilen, Stahlgerürsten und ähnlichem benötigt. Selbstkletternde Pflanzen (z.B. Efeu) benötigen keine Kletterhilfe.

Vorteile:

  • Geringer Pflege und Wartungsaufwand
  • Kostengünstigste Form der Begrünung von Fassaden
  • Meistens einfach Umsetzbar

Bei der fassadengebundenen Begrünung werden die Pflanzen direkt in die Fassade integriert. Die Pflanzen benötigen keinen Bodenanschluss, müssen jedoch bewässert und mit Nährstoffen versorgt werden. Im Vergleich zur bodengebundenen Fassadenbegrünung muss man mit deutlich höheren kosten und einem gesteigerten Wartungsaufwand rechnen.

Vorteile:

  • Hoher Gestaltungsspielraum und große Pflanzenvielfalt
  • Schutz der Gebäudehülle

Das Umweltamt bietet Ihnen eine kostenlose Erstberatung zum Thema "Dach- und Fassadenbegrünungen" an. Unter der Telefonnummer +43 316 872-4311
können Sie einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.  

Weitere Informationen finden Sie auch im "Leitfaden Fassadenbegrünung" der Stadt Wien sowie im Leitfaden zur Dachbegrünung der Umweltberatung Wien. 

 
Beispiele für eine urbane Begrünung

Begrünte Fassaden haben nicht nur auf das städtische Mikroklima positive Auswirkungen, sondern tragen gleichzeitig sehr zur Attraktivierung des Stadtbildes bei. Dies veranschaulichen die nachfolgenden Beispielbilder, die uns von Stadträtin Lisa Rücker aus Brüssel, Beate Hechtl aus Wien, DI Dr. Werner Prutsch aus Hermagor und St. Ulrich im Greith sowie Dominik Piringer, MSc aus Bern, zur Verfügung gestellt wurden:

 
 
  • Bildvergrößerung Foto: Stadt Graz, Lisa Rücker
  • Bildvergrößerung Foto: Stadt Graz, Lisa Rücker
  • Bildvergrößerung Foto: Stadt Graz, Lisa Rücker
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  • Bildvergrößerung Foto: Dominik Piringer, MSc
  • Bildvergrößerung Foto: Dominik Piringer, MSc
  • Bildvergrößerung Foto: Dominik Piringer, MSc
  • Bildvergrößerung Foto: Dominik Piringer, MSc
  • Bildvergrößerung Foto: Dominik Piringer, MSc
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  • Bildvergrößerung Foto: Dominik Piringer, MSc
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  • Bildvergrößerung Foto: Beate Hechtl
  • Bildvergrößerung Foto: Beate Hechtl
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  • Bildvergrößerung Foto: DI Dr. Werner Prutsch
  • Bildvergrößerung Foto: DI Dr. Werner Prutsch
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